Band Biografie
Sumpfbold? Sumpfbold? Was ist ein Sumpfbold? Wer hier an eine abartige Mutation der Mutter Natur denkt, liegt garnichmal so falsch. Allerdings handelt es sich nicht um eine hässliche, haarige und nach Bier stinkende Gestalt, nein es sind gleich vier davon. Auch wenn man Würzburg nicht gerade als Metal-Metropole bezeichnen kann, haben wir uns dem Schwermetall verschrieben, den wir in unserem Fall als Sumpfcore bezeichnen. (Dazu später Näheres)
Um euch die Band ein bisschen näher vorzustellen, wenden wir uns jetzt erstmal der Entstehungsgeschichte von Sumpfbold zu.

Im September 1999 kam es zur Gründung von Sumpfbold. Nachdem die ganze Band vorher schon große Erfolge mit Soloprojekten feiern konnte, beschlossen wir unsere musikalischen Ergüsse in einem gewaltig brachialem Line-Up zu vereinen, um von nun an Heavy-True-Fucking-Swamp-Deluxe-Supreme-Headcrushing-Slam-Core-Thrash-Metal in seiner ehrlichsten Urform zu zelebrieren.
Ok ok, wir waren bzw. sind ein Haufen junger Kerle, die einfach Bock hatten, ne Band zu gründen. Nachdem wir vor geraumer Zeit in unserer Freizeit zusammen gekommen sind, um uns jedes Wochenende volllaufen zu lassen (keine Angst, DAS ist richtig), kam irgendein Idiot im Vollrausch eines Gerstensaftsextetts auf die tolle Idee: "Laaasschd unsch maaa' ne Bääänd gründ' nn!"
Nachdem wir ungefähr zwei Stunden versucht haben, ihm diese Eingebung aus dem Schädel zu prügeln, fiel uns auf, dass dieser Vorschlag womöglich gar nicht so schlecht sei. Da der Herr Rob und der Herr Jan sowieso schon gelegentlich zusammen musizierten (Krach machten), beschloss der Herr Glasi noch mehr Krach zu machen und "organisierte" sich seine Schießbude (Schlagzeug). Am Anfang etwas verplant und von fehlender Banderfahrung und viel zu viel Bier übermannt, zockten wir unsere ersten Cover-Songs. Circa ein Jahr später waren wir dann endlich gewillt unsere Musik etwas auszubauen und die ersten eigenen Stücke, die in immer mehr ergiebigeren Proben geschrieben wurden, entstanden.

Als uns eines Tages auffiel, dass unserer Band noch ein Mensch fehlte, der einen vierseitigen Eierschneider (Bass) bedienen kann, zwangen wir den Herrn Schosch dazu dieses Instrument zu besorgen und von nun an im Proberaum damit Krach zu machen. Den Schosch haben wir damals auserwählt, weil er sowieso bei jeder Probe auf der Couch saß und nichts zu tun hatte, also war es naheliegend ihm dieses ehrenvolle Amt zuzuteilen.
Damit waren wir also komplett besetzt und gaben uns nach zahlreichen Namensänderungen den letzendlichen Namen SUMPFBOLD! Der Name ist übrigens von einer Magickarte abgeleitet, auf der ein Torfbold zu sehen war. Den fanden wir lustig, aber der Name gefiel uns noch nicht 100%ig, Matsch-, Moor- und Schlammbold klang auch blöd, aber Sumpfbold hatte in unseren Augen irgendetwas reizvolles.
Nachdem unsere ersten eigenen Lieder geschrieben waren, sahen wir uns auch in der Lage unsere musikalischen Orgasmen an die Öffentlichkeit und somit an die nach Metal lechzende Masse zu tragen. Und so kam es im März 2001 auch zum ersten Auftritt.

Dieses erste Konzert traf auf gute Resonanzen seitens des Publikums und bald folgten auch weitere Auftritte im Raum Würzburg. Schnell machten wir uns im Würzburger Underground einen Namen und zu den Konzerten kamen immer mehr Leute, die sich für uns interessierten. So kam es dann auch, dass Auftrittsangebote von außerhalb im Basislager des Sumpfes eintrudelten. Zu unserem Auftritt beim Up From The Ground-Open Air 2003 gab es dann sogar die ersten Pressekritiken, die durchgehend äußerst positiv ausgefallen sind!
Die musikalische Abrundung machte die CD Swampsoldiers, die das erste Mal bei einem Konzert am 2. Mai 2003 erhältlich war und geschätzt gute hundert Mal den Besitzer wechselte. Weitere Nachfragen konnten leider aufgrund der Faulheit innerhalb der Band nicht erfüllt werden, sorry noch mal! So strichen noch weitere zwei Jahre mit zahlreichen Konzerten und jeder Menge Spaß ins Land, bis sich 2005 in der Band grundsätzliche Wandel von nicht auszusprechendem Maße vollzogen: Der Schosch gab seine Stelle als Bassist ab! Das Chaos war groß, es gab reihenweise Morddrohungen von jahrzehntelang treuen, eingefleischten Fans die sich den eintattoowierten Sumpfboldschriftzug mit Löffeln aus der Haut schnitten und mit denjenigen litten, die bis heute durch die vergossenen Tränen unter akutem Untergewicht leiden und noch lange leiden werden! Beruhigtes Aufatmen hallte durch Würzburgs Katakomben als die Kundgebung vom zukünftigen Schosches Gesang, Geächze, Gekeife und Gegrunze die Runde machte. Nach einigen Wochen der intensiven Suche trafen wir auf einen jungen Edelmann, der sich bereit sah die schwere Bürde und Verpflichtung die mit dem Spiel des Basses bei Sumpfbold verbunden ist, auf sich zu nehmen und in die wahrlich ehrfürchtigen Fußstapfen des Schosch’s zu treten. Meine Fresse.... Also, Schosch sollte in Zukunft nun das Mikro bedienen und für die Stelle des Bassisten haben wir glücklicherweise mit Julian Welsch den richtigen Mann gefunden. Zwar mussten wir damit auch das Privileg abgeben, den mit Abstand schlechtesten Metalbassisten überhaupt zu beherbergen, allerdings brauchten wir in unserer derzeitigen Situation dringend einen fähigen fünften Mann. Zudem sollte das Wechselspiel mit zwei Leuten am Mikro (Jan und Schosch) für mehr Abwechslung sorgen und so kam es nach sehr wenig Zeit der Vorbereitung beim Rockfalls Festival Ende Juli 2005 zum ersten Konzert in neuer Besetzung. Die Meinungen gingen stark auseinander, was uns persönlich aber nur recht sein konnte, da dass für eine Veränderung sprach, die wir letztendlich so wollten. Mit mehr Elementen aus dem Death- und teilweise Grindbereich soll unsere Musik noch straighter und vor allem heftiger werden und von dem jahrelangen Begriff des Sumpfcore’s wollen wir endgültig weg, ich kann’s persönlich nicht mehr hören! Inspiriert werden wir beim Songwriting vor allem vom alten Material der Kultband Terrorsatan 666, die für uns schlicht und einfach DIE größte und unangefochten geilste Metalband aller Zeiten darstellt! Wir knien ehrfürchtig nieder und scheuen uns nicht diese Perle als größte Inspirationsquelle zu nennen! In Zukunft werden wir uns musikalisch hoffentlich stets weiterentwickeln (soweit das in unserem Rahmen möglich ist ;)) und wahrscheinlich noch des öfteren bei langjährigen Fans anecken. Letzten Endes hoffen wir aber mit unserem neuen Material alle zu überzeugen, insbesondere uns selbst! Denn eins wird unsere Musik immer bleiben: Ehrlich! Und nicht immer sonderlich ernst..... Sicher ist: Dieser Sauhaufen war, ist und bleibt ein Riesenspaß! Danke an alle, die uns unterstützt haben und hoffentlich weiterhin unterstützen werden!


In diesem Sinne: KEEP ON THRASHIN’!!!


Jan, Rob, Glasi, Schosch und Julian


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